Dharmarad Sammlung - Sutratexte - Shurangamasutra:


Das Shurangamasutra
Des Bodhisattva Mahastamaprabhas perfektes Eindringen durch Konzentration auf den Buddha


Bodhisattva Mahasamaprabha

Sutra:

Der Dharmaprinz Mahastamaprabha, zusammen mit zweiundfünfzig Bodhisattvas ähnlichen Ranges,
stand von seinem Sitz auf, verbeugte sich zu Füßen des Buddhas und er sprach zum Buddha:

Ich erinnere mich, dass vor so vielen Kalpas als es Sandkörner im Ganges Fluss gibt,
ein Buddha genannt, Grenzenloses Licht in der Welt erschien.
Während dieses Kalpas gab es zwölf aufeinanderfolgende Tathagatas,
der letzte von ihnen wurde Licht, das die Sonne und den Mond übertrifft, Buddha gerufen.

Diese Buddhas lehrten mich den Buddha-Rezitations-Samadhi auf diese Weise:

Nehmen wir an, es gibt zwei Menschen,
einer von ihnen denkt immer an den anderen, während der andere den ersten völlig vergessen hat.
Auch wenn diese zwei Menschen einander treffen oder sehen würden,
wäre es das gleiche als ob sie einander nicht treffen oder sehen.

Andererseits, wenn zwei Menschen sich intensiv aneinander erinnern,
dann werden sie in Leben nach Leben miteinander verbunden sein,
wie ein Gegenstand und sein Schatten und sie werden nie getrennt werden.

Die Tathagatas der zehn Richtungen denken innig an die Lebenden Wesen,
ebenso wie sich eine Mutter an ihren Sohn erinnert.
Aber, wenn der Sohn wegläuft, was nutzt dann die Sorge der Mutter?
Aber, wenn der Sohn an seine Mutter auf die gleiche Weise denkt, wie die Mutter an ihren Sohn denkt,
dann werden in Leben nach Leben Mutter und Sohn nie voneinander getrennt sein.

Wenn sich Lebende Wesen an den Buddha erinnern und sich auf den Buddha konzentrieren,
werden sie den Buddha bestimmt jetzt und in der Zukunft sehen.
In der Nähe des Buddhas weilend, sogar ohne die Hilfe von geschickten Methoden, werden sie von selbst erwachen.

Dies ist wie ein Mensch, der einmal durch Weihrauch parfümiert, den Duft auf seinem Körper trägt.
Dies wird der Schmuck von Duft und Licht gerufen.

Auf der Kausalebene benutzte ich das Denken an den Buddha,
um geduldig zu sein, wenn es keine Produktion von Dharmas gibt.
Jetzt in dieser Welt versammle ich all jene, die eingedenk des Buddhas sind,
und ich bringe sie zum Reinen Land zurück.

Der Buddha erkundigte sich nach perfektem Eindringen.
Ich würde keine andere Methode auswählen,
als die sechs Sinnesfähigkeiten durch ununterbrochenes reines Denken
an den Buddha zu konzentrieren, um Samadhi zu erhalten.

Dies ist die beste Methode

Buddha-Knoten

Kommentar:

Der Titel dieses Teils des Shurangamasutras ist:

Des Bodhisattva Mahastamaprabhas perfektes Eindringen durch Konzentration auf den Buddha

Bodhisattva Vajrapani

Der Name dieses Bodhisattvas könnte als Große Stärke übersetzt werden.

Er wird auch Vajrapani, Diamanten-Stärke, gerufen. Seine Größe ist so unendlich, dass es nichts gibt was größer ist, weil es die Größe der Buddhanatur ist. Er ist so groß, dass es nichts außerhalb von ihm gibt, und dennoch so klein, dass nichts innerhalb von ihm Platz hat.
Er umfasst den gesamten leeren Raum und durchdringt den Dharmabereich. Darum sagen wir, dass der Bodhisattva Vajrapani verursacht, dass die Welten der zehn Richtungen beben, jedesmal wenn er seine Hand oder seine Füße bewegt.

Weil seine Stärke so groß, und seine ehrfurchtgebietende Macht so gewaltig ist, wird er "Grosse Kraft" gerufen. Seine Stärke ist unübertroffen. Da seine Stärke die größte ist, beben die Welten der zehn Richtungen wenn er geht, denn er besitzt solche große Macht. Sie könnten mich nun fragen: „Geht er sehr oft?“ Sorgen Sie sich nicht! Da die Welten der zehn Richtungen immer beben, wenn der Bodhisattva Vajrapani spazieren geht, verweilt er ständig in Samadhi und geht nicht sehr oft. Obwohl er in Samadhi weilt, ist er überall anwesend. Sein Licht ist alldurchdringend, und so ist seine Weisheit.

Buddha-Knoten

Was ist ein Bodhisattva?

Bodhi bedeutet Erleuchtung und Sattva bedeutet Lebendes Wesen. Darum bedeutet Bodhisattva ein erleuchtetes Lebendes Wesen. Ein Bodhisattva ist ein Erleuchteter unter Lebenden Wesen, oder einer, der Lebende Wesen erleuchtet.

Warum wird gesagt, dass er ein Erleuchteter unter Lebenden Wesen ist? Er ist genau der gleiche wie Sie und ich und alle Lebenden Wesen. Der einzige Unterschied ist, dass er bereit ist, den Bodhicitta Schwur wirklich zu erfüllen. Fleißig und energisch übt er den Bodhisattvapfad und gibt auf, was andere nicht aufgeben können, er erträgt, was andere nicht ertragen können, und vollbringt, was andere nicht fähig sind zu vollbringen. Er hilft allen Lebenden Wesen. Da er fähig ist, allen Lebenden Wesen zu helfen, erreicht er die Erleuchtung und wird ein Erleuchteter unter Lebenden Wesen.

Bodhisattvas waren ursprünglich die gleichen wie der Rest von uns. Nicht nur sind Bodhisattvas das gleiche wie wir, sogar Sakyamuni Buddha ist das gleiche wie wir, er war gerade wie Sie, ich und alle Lebende Wesen, als er vor vielen Kalpas auf der Kausalebene weilte. Sie, ich und alle Lebende Wesen sind im Grunde künftige Buddhas. Deshalb betrachtet der Buddha alle Lebende Wesen als zukünftige Buddhas. Weil er alle Lebende Wesen als zukünftige Buddhas betrachtet, respektiert er sie. Er kümmert sich um alle Lebende Wesen, betrachtet sie mit mitfühlenden Augen und behandelt sie als Gleichgestellte.

Aus diesen Gründen wird gesagt, dass ein Bodhisattva ein Erleuchteter unter allen Lebenden Wesen ist. Er benutzt die Wahrheit, zu der er erwachte, um allen anderen Lebenden Wesen zu helfen, damit sie die gleiche Erleuchtung und den gleichen Nutzen erlangen. Deshalb wird gesagt, dass ein Bodhisattva sowohl sich selbst als auch anderen nützt. Dies war eine kurze Erklärung des Wortes Bodhisattva.

Buddha-Knoten

Der Bodhisattva Vajrapani sagt hier:

“Wissen Sie, dass ich den Pfad der Konzentration auf den Buddha beschritten habe?
Ich werde Ihnen jetzt den Pfad der perfekten Durchdringung lehren, den ich realisiert habe.
Auch Sie können diese Dharmamethode des Eingedenk des Buddhas zu sein benutzen, um perfekte Durchdringung zu erlangen.”

Es gibt vier Methoden, um seine Aufmerksamkeit auf den Buddha auszurichten:

1. Eingedenk des Buddhas zu sein durch das Rezitieren seines Namens oder Mantras
2. Eingedenk des Buddhas zu sein durch das Betrachten seines Bildes
3. Eingedenk des Buddhas zu sein durch Kontemplation
4. Kontemplation des wirklichen Aussehens des Buddhas

1. Eingedenk des Buddhas zu sein durch das Rezitieren seines Namens oder Mantras

Mit dieser Methode rezitieren Sie den Namen oder das Mantra eines Buddhas oder Ihres Yidams.
Des Buddhas und Ihres Yidams Namen und Mantra zu rezitieren ist die einfachste, vollkommenste und wirkungsvollste aller Dharmamethoden. Sie erfordert nicht viel Zeit oder Schwierigkeiten. Die Alten können rezitieren; die Jungen können rezitieren; Menschen im mittleren Alter können auch den Namen des Buddhas rezitieren. Die Kranken können Mantras rezitieren und ebenso können die Gesunden dies tun.

„Die Mantra-Rezitations-Methode ist universell geeignet für die drei Veranlagungen und versammelt die Scharfsinnigen sowie die Stumpfsinnigen.”

Die drei Veranlagungen sind: Überlegen, mittelmäßig und niedrig.
Das heißt, dass intelligente, durchschnittliche und auch stumpfsinnige Leute die Erleuchtung realisieren können, wenn sie den Namen und die Mantras der Buddhas rezitieren. Dies bedeutet, dass sowohl die intelligentesten Wesen, wie der Bodhisattva Vajrapani und der Bodhisattva Manjusri, als auch die dümmsten Menschen oder sogar Tiere die Namen der Buddhas und Mantras rezitieren und dadurch befreit werden können.
Wenn sogar Tiere die Erleuchtung erhalten können, um wie viel mehr können es deshalb die Menschen realisieren, welche die intelligentesten unter allen Kreaturen sind!

2. Eingedenk des Buddhas zu sein durch das Betrachten seines Bildes

Um das Bild des Buddhas zu betrachten, müssen Sie zuerst eine Statue des Buddhas oder Ihres Yidams erwerben. Dann, während Sie des Buddhas oder Ihres Yidams Namen und Mantra rezitieren, denken Sie über ihre majestätischen Merkmale nach. Wenn Sie des Buddhas oder Ihres Yidams Bild vollkonzentriert betrachten, während Sie rezitieren, werden Sie leicht in den Mantra-Rezitations-Samadhi eintreten, das heißt, Sie erreichen den Zustand eines konzentrierten, disziplinierten Verstandes.

Das Hauptziel des Rezitierens von Mantras ist, einen konzentrierten, disziplinierten Zustand, den Mantra-Rezitations-Samadhi zu erlangen.

Wenn Sie diesen Samadhi erlangt haben, kann nichts Ihren Zustand der Konzentration beeinflussen: Der Wind kann nicht durchdringen, und der Regen kann nicht durchsickern. Ob Sie gehen, stehen, sitzen, oder liegen, Sie sind immer im Zustand von Samadhi. Wenn Sie gehen, sind Sie eingedenk des Buddhas; wenn Sie sitzen oder liegen, denken Sie auch einzig an den Buddha.

Während Sie in Samadhi weilen, nährt das Wasser der Weisheit Sie.
Wenn Sie den Buddha-Rezitations-Samadhi erlangt haben, wird Ihr Verstand konzentriert und diszipliniert, und Sie werden bestimmt die Befreiung gewinnen.

3. Eingedenk des Buddhas zu sein durch Kontemplation

Dies bedeutet einfach in Ihrem Verstand, ohne ein Bild, den Buddha zu visualisieren.

4. Kontemplation des wirklichen Aussehens des Buddhas

Dies ist der Zustand, in dem man ohne willentlich aufmerksam zu sein dennoch aufmerksam ist; man rezitiert nicht, und dennoch rezitiert man ständig. In diesem Zustand weilt man in Dzogchen Meditation. Dzogchen Meditation ist auf den Buddha ausgerichtet, indem sie seine wirkliche Erscheinung kontempliert, die über allen weltlichen Worten und Normen ist.

Buddha-Knoten

Wie kultiviert man die Methode der Buddha-Rezitation?

Der Bodhisattva Vajrapani benutzt eine Analogie:

Nehmen wir an, es gibt zwei Menschen,
einer von ihnen denkt immer an den anderen, während der andere den ersten völlig vergessen hat.

Es gibt zwei Menschen, nennen wir sie Person A und Person B, die vielleicht Freunde sind, oder Vater und Sohn, oder irgendeine andere Art von Beziehung zueinander haben. Person A denkt immer an Person B, aber die Person B hat die Person A völlig vergessen.

Auch wenn diese zwei Menschen einander treffen oder sehen würden,
wäre es das gleiche als ob sie einander nicht treffen oder sehen.

Person A hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis, während die Person B sehr vergesslich ist. Auch wenn sie sich treffen sollten, wäre es das gleiche wie wenn sie sich nicht treffen. Person A würde sich an die Person B erinnern, wenn sie einander begegnen sollten, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie überhaupt dazukommen würden, sich zu treffen. Andererseits würde sich die Person B nicht an die Person A erinnern, auch wenn sie sich träfen. Obwohl Person A sein Vater, Sohn, oder irgendein anderer Verwandter ist, würde die Person B ihn nicht erkennen. So wäre ihre Begegnung sinnlos, weil sich nur eine Person erinnern würde

Andererseits, wenn zwei Menschen sich intensiv aneinander erinnern

Nehmen wir an, zwei Menschen denken mit großer Intensität aneinander. Dies ist analog zum Buddha, der an die Lebenden Wesen denkt, und Lebende Wesen, die an den Buddha denken.

In der vorausgehenden Situation ist die Person, die sich erinnert, wie der Buddha, der ununterbrochen an die Lebenden Wesen denkt. Die Person, die vergisst, stellt Lebende Wesen dar, die nicht an den Buddha denken. Obwohl der Buddha an Lebende Wesen denkt, denken die Lebenden Wesen nie an den Buddha. Sie operieren nicht auf der gleichen Wellenlänge. So können ihre Lichter sich nicht vereinigen, und es kann keine Antwort geben. Andererseits sind die zwei Menschen, die aneinander mit tiefer Ernsthaftigkeit denken, wie der Buddha, der an die Lebenden Wesen denkt, und wie die Lebenden Wesen, die sich an den Buddha erinnern.

Dann werden sie in Leben nach Leben miteinander verbunden sein,
wie ein Gegenstand und sein Schatten und sie werden nie getrennt werden.

Von einem Leben zum nächsten, vielleicht für viele Leben oder sogar durch mehrere große Kalpas hindurch werden diese zwei Menschen einander nicht verlassen.

Der Zustand der Erinnerung dieser zwei Menschen ist wie unsere Körper und ihre Schatten, die nicht voneinander getrennt werden können. Auf die gleiche Weise können diese beiden Menschen einander nicht verlassen. Sie werden immer miteinander verbunden sein.

Die Tathagatas der zehn Richtungen denken innig an die Lebenden Wesen,
ebenso wie sich eine Mutter an ihren Sohn erinnert.

Es gibt Buddhas in allen Welten der zehn Richtungen, und sie denken ständig an alle Lebende Wesen auf die gleiche Weise, wie eine Mutter aufmerksam an ihren Sohn denkt. Diese Art von Denken ist vollkommen aufrichtig und von den tiefsten natürlichen Gefühlen erfüllt.

Aber, wenn der Sohn wegläuft, was nutzt dann die Sorge der Mutter?

Die Mutter denkt an ihren Sohn, aber er denkt nicht an sie; er ist weggelaufen, um zu spielen. Egal wie intensiv sie an ihn denkt, er kommt nicht zurück.

Aber, wenn der Sohn an seine Mutter auf die gleiche Weise denkt, wie die Mutter an ihren Sohn denkt,
dann werden in Leben nach Leben Mutter und Sohn nie voneinander getrennt sein.

Wenn der Sohn an seine Mutter genauso intensiv denkt, wie sie an ihn, das heißt, mit der tiefsten Empfindung, dann werden in Leben nach Leben Mutter und Sohn nie voneinander getrennt sein.

Dieser Abschnitt lehrt, dass wenn wir mit tiefer Ergebenheit an die Buddhas denken, die Buddhas an uns denken und die Buddhas werden bestimmt kommen und uns führen.

Obwohl die Buddhas von Mitleid erfüllt an uns denken, sind wir uns dessen nicht bewusst. Dies ist wie der Fall von der Mutter und ihrem Sohn. Weil der Sohn nicht an seine Mutter denkt, wird es für sie nicht leicht sein, einander zu treffen. Wenn der Sohn genauso intensiv an seine Mutter dächte, wie seine Mutter an ihn denkt, wären sie nie weit voneinander getrennt, weil der Sohn seinen Eltern gehorchen und nicht weglaufen würde. Wenn wir intensiv an die Buddhas denken, werden wir rasch zum Reinen Land Ewigen Lichtes zurückkommen, wo die Buddhas residieren.

Wenn sich Lebende Wesen an den Buddha erinnern und sich auf den Buddha konzentrieren,
werden sie den Buddha bestimmt jetzt und in der Zukunft sehen.
In der Nähe des Buddhas weilend, sogar ohne die Hilfe von geschickten Methoden, werden sie von selbst erwachen.

Lebende Wesen bezieht sich besonders auf Sie persönlich. Sie sollten denken:

“Vajrapani spricht über mich, diesen Taugenichts, dieses Lebende Wesen, das nichts Positives getan hat, dieses Lebende Wesen, das nicht weiß, wie die Freundlichkeit des Buddhas zurückzubezahlen ist, dieses Lebende Wesen, das den Buddha vergessen hat.”

Wenn Sie sich auf diese Art betrachten, werden Sie große Scham und Reue fühlen.

Sie sollten denken:

Der Buddha, in seinem tiefen Mitgefühl, ist gekommen, um mich zu unterrichten und umzugestalten, aber ich wende ihm taube Ohren zu. Ich verstopfe meine Ohren und erweise seiner liebenden Führung keine Aufmerksamkeit. In meinem Herzen existiert der Buddha nicht, es existiert sogar noch nicht einmal das Wort ‘Buddha’.

Wenn Sie mit einem Gedanken vollkonzentriert an den Buddha denken können,
dann können Sie an den Buddha in Gedanken nach Gedanken denken.
Wenn Sie des Buddhas Mantra hochachtungsvoll rezitieren,
dann werden all Ihre anderen unnützen, verstreuten Gedanken ein Ende nehmen.
Mit vollkonzentrierter Rezitation des Buddha Mantras können Sie die sechs Sinnesorgane kontrollieren,
so dass sie artig sind und keine Rebellion wagen.

Die Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper und Verstand werden nicht von Zuständen beeinflusst werden,
die Form, Klang, Geruch, Geschmack, Berührung und Dharmas hervorrufen.

Wegen Ihres Denkens an den Buddha können Zustände Sie nicht verwirren,
Sie werden durch keinen Zustand abgelenkt werden.

Einfach durch das rezitieren von “Namo Buddhaya”, können Sie Ihre sechs Sinnesfähigkeiten kontrollieren,
sie werden Ihnen gehorchen, und werden sich nicht mehr an besudelte Zustände verhaften.

Dies ist der Zustand ununterbrochener reiner Achtsamkeit

Rein, bedeutet Brahma, frei von müßigen, zerstreuten Gedanken zu sein.
Wenn Sie jemand sind, der ständig aufmerksam an den Buddha denkt, dann sind Sie mit jedem Gedanken eingedenk des Buddhas.
Achtsamkeit in jedem Gedanken ist das gleiche wie Achtsamkeit in einem einzelnen Gedanken.

Wenn Ihr einzelner achtsamer Gedanke nicht unterbrochen wird, dann werden Sie mit diesem Gedanken bestimmt mit dem Buddha verbunden werden. Deshalb ist in ununterbrochener reiner Achtsamkeit die Kontinuität sehr wichtig. Sie können nicht für eine Weile rezitieren und dann pausieren.

Es muss so sein, dass Sie rezitieren, ohne zu rezitieren;
ohne zu rezitieren, rezitieren Sie dennoch.

Sie sollten bis zu dem Punkt rezitieren,
dass es so natürlich wird, dass auch wenn Sie anhalten wollten, Sie dazu nicht fähig wären.
Die Rezitation wird von selbst weitermachen, und Sie werden nicht fähig sein, sie anzuhalten.

Sie werden so sein, als ob sie vom Rezitieren des Buddha Mantras betrunken wären.
Dies ist das einzige Objekt Ihrer Gedanken.

Sie rezitieren ununterbrochen den Namen des Buddhas und das Mantra,
Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr auf Jahr, Leben auf Leben.

Sie hören nie auf, zu rezitieren!

Wenn Sie fähig sind dies zu vollbringen, dann werden Sie fähig sein “Den Ununterbrochenen Reinen Achtsamkeit Samadhi“ zu erlangen.
Samadhi wird als “Gleichmäßig Aufrechterhalten”, oder “Gleichmäßig Regulierend” übersetzt. Es ist ein Zustand, in dem Konzentration und Weisheit vollkommen harmonisiert und nicht-dual sind.

Das ist die beste Methode.

Niedergeschrieben im Monat Mai, 2001 von Lama Orgyen Chödor für die Schüler von Dorje Ying, in Lehigh Acres, Florida.

Buddha-Knoten

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